TRANSHUMAN. Meine Nation ist der Planet

Der Sonnenstrahl brannte auf die Nase.

Guido rümpfte sie, grunzte, drehte sich zur Seite.

Seine Hand legte er dabei über Cyele´s Bauch.

Er drückte sich an ihren Körper und öffnete die Augen.

Sie lagen nebeneinander in ihrem Bett und hatten den Tag auch zusammen frei.

Guido spürte die Sonne nun am Hinterkopf.

Er lächelte, den ganzen Tag für sie beide, das gab es seit langem wieder mal. Ihre Schichten ergänzten sich selten.

Die Sonne schien immer mehr ins Fenster und Guido und Cyele wurden im Sonnenlicht gebadet und gehüllt. Guido schmiegte sich an Cyele, die mit Zärtlichkeit antwortete.

Ihr sicheres, schönes Gefühl des Miteinander entwickelte  eine Lautstärke, die Maria in der Wohnung nebenan ein Lächeln in ihren faltigen Wangen zauberte.

Julie und Cyele lagen glücklich zusammen unter der verschlissenen Decke. Aneinandergeschmiegt genossen sie den seltenen Augenblick, den seltenen Morgen. Und wie als Allegorie war der ganze Raum voll Sonnenlicht.

Cyele hatte die Augen geschlossen und hatte ihren Kopf auf Guido`s Brust. Sie guckten auf die Uhr. Guido nickte.

Neben an konnten sie Maria aufräumen hören und ihr thailändischer Nachbar unter ihnen sang, so laut er wohl konnte.

Guido hielt Cyele in seinem Arm. Es war so schön, so intensiv, so rund, ein perfekter Augenblick, Guido wollte ihn nicht beenden.

Cyele küsste ihn.

Wir müssen aufstehen.“

Guido grunzte wieder. Bekam noch einen Kuss.

Heute ist Straßenfest, wir müssen jetzt aufstehen.“

sagte Cyele. Und sprang auf.

Draußen war auch mehr Lärm, mehr Stimmen, mehr Unruhe, Lärm von Erwachsenen und Kindern.

Straßentag.

Auch Guido stand jetzt auf. Sie waren beide zufrieden und glücklich.

Guido war seit seiner Befreiung nachts nicht mehr losgegangen und hielt auch Cyele zurück. Sie verhielten sich unauffällig.Wenn abends die Dunkelheit in die Straßen dämmerte, schlossen sie die Fenster, um auch die Geräusche des nächtlichen Kosmos draußen zu halten.

Die Rufe, die Schreie, die Sirenen, dies Geräusch von Splittern und die Detonationen,

die Hoffnung, die Verzweiflung und die Angst, die mit den nächtlichen Geräuschen die Gehäusewände hochkrochen und durch die Ritzen in die Zimmer drangen.

Aber jetzt schien die Sonne und die Geräusche von der Straße waren fröhlich und vielfältig.

Straßentag.

Überwacht von den Camps und Drohnen, trafen sich die Menschen in der Straße und hielten ihren Markt.

Straßentag bedeutete Markttag. Musik, Essen und Tanz gehörten dazu.

Bedeutete, Obst und Gemüsehandel mit Früchten in Häusern und Zimmern angepflanzt und geerntet,

bedeutete Tauschhandel, Gemüse gegen selbst geschaffene Werkzeuge, Obst für Schuhe reparieren,

tauschen auch für Kleidung.

Bedeutete Zusammentreffen, gegenseitigen Austausch, Hilfe und gegenseitiges Versorgen,

bedeutete ärztliche Vorsorge im Zelt.

Guido hatte seit Monaten einen schlechten Zahn.

Lange hatte er sich davor gedrückt, jetzt war der Tag.

Er war froh und Cyele ließ ihm auch keine Wahl, heute musste er in das Ärztezelt, dem auch die Zähne gezogen worden.

In den „besseren“ Vierteln gab es auch Zahnärzte, bestens ausgerüstet, modernste Technik.

Sein Chef ging immer zu dem um die Ecke bei der Bank.

Guido, war wie fast alle, die er kannte, nicht krankenversichert, nicht sozial abgesichert. Auf dem Bildschirmscreen sah die Schablone der Versorgung erstklassig aus. Für die, die bezahlen konnten.

Aber Guido, Cyele, Maria, die meisten Menschen in seiner Straße, seinen Viertel konnten es nicht.

Guido und Cyele zogen sich an.

 

Transhuman, Fortsetzungstext gesamt

Decreto

Decreto

Yo, el Principede Cinco Centavos, alto bien nacido de las Gracias del
Universo disponer el siguiente decreto:
Por la presente ordeno
por la distribución de la riqueza del mundo implementan la renta básica
incondicional para toda la población mundial – y asila prosperidad y la
felicidad de todas las personas en esta tierra global.

Principede Cinco Centavos, alto bien nacido de las Gracias del Universo
promulgado y firmado el 5 de febrero 2017

 

Un ingreso básico es tan alto que permite participar en la sociedad, en lo cultural, en lo social y en lo socioeconómico. Mucho más alto que lo que se está discutiendo, para permitir que una conciencia de sí mismo conduzca, no sólo para asegurar la supervivencia total.
Como el principio de compartir la riqueza global para todas las personas de este mundo para asegurar un desarrollo común de la humanidad.

Ja. Und?

Antwort an Frau Körb, https://fraukoerb.wordpress.com/page/2/ ,    „Der Mensch – unfähig zur Demokratie“

Ja

 

und?

Also überzeugen will ich ja gar nicht.
Auseinandersetzen, ja.
Und doch welche Ozeane ich schwimmen musste, durch tiefe Wellentäler und Schaumberge, begleitet von meinen Dämonen, über, im und unter Wasser.

Geht die Macht vom Volke aus?
Ist ist diese Demokratie vielleicht nur von Eliten geleitet, nicht vom „Volk“?
Und gab es schon mal eine richtige Demokratie? Und gibt es nicht viele Arten von Demokratie?
Und ob es dann Demokratie, Anarchie, Sozialismus oder Kommunismus heißt, ich weiß es nicht.

Nun kommt die Idee der Demokratie vom Menschen, also denken kann er es.

Ein Herdentier. In der Natur gibt es sehr viele verschiedene Versionen von Herdenstrukturen.
Es gibt geordnete, hierarchische mit Führer oder Führerin, es gibt Gemeinschaften, die vernetzt sind und sich helfen, Bäume zum Beispiel.
Es gibt Gemeinschaften, die selbstständig zusammenleben, auch da gibt es viele verschiedene Möglichkeiten. Eben wegen der Arterhaltung, und da gibt es unzählige Versionen, diese Definiton der Herde, die du da triffst, ist ja deswegen schon ziemlich eingeschränkt.
Stellt sich der Mensch über die Biologie, weil er glaubt ein denkendes Wesen zu sein?
Denken andere Wesen nicht?

Wir glauben dies, weil wir unfähig sind, mit ihnen zu kommunizieren.
Weil sie andere Ebenen haben, Töne hören, die wir nicht hören können, andere Energien benutzen, zu denen wir nicht fähig sind;
wir sind nicht in der Lage mit Lebewesen, die älter werden können als wir, zu kommunizieren.
Und die auch komplexe Hirnstrukturen haben?

Der Mensch hat Finger und deswegen ein Werkzeug, das andere nicht haben.

Aber steht er deswegen an der Spitze einer Ordnung? Und welcher Ordnung? Hat die Natur eine? Einem dem Menschen ähnliche?
Oder ist es die altbekannte Überheblichkeit, sich aus der Natur und der Evolution herauszunehmen.
Die Evolution probiert sich aus. Und ich sehe nichts anderes, wie bei anderen Wesen, die einen Vorteil für ihre Population ausnutzen. Aber alle verlieren ihren Boden und ihren Lebensvorteil, wenn sie sich aufgrund dessen, zu sehr vermehren, zu viel umbauen, zu viel vernichten und dadurch die Voraussetzungen vernichten.
Da ist der Mensch auch nichts besonderes.
Und er kann sich Beispiele von den Bakterien bis zu komplexeren Lebensformen ansehen.
Und ist sein Denken etwas Besonderes?
Wie denkt ein Delphin, ein Affe, ein Schaf oder ein Wolf?
wissen wir es?
Und was ist die treibende Kraft die Energie hinter allem? Und was ist Egoismus?
Die Kraft zum Wachsen?

Die Bildung, ja, vielleicht nicht so gewünscht und auch gefährlich, da sie Situationen und Bedingungen verändern kann. Und ja die Bildung sollte und muss besser sein.
Ist sie im Hinblick auf unsere Geschichte gestiegen? Ist der jetzige Mensch gebildeter als der im Mittelalter?
Ich glaub doch schon. Im Großen auf die Welt gesehen, ist sie eine Bestätigung deiner Aussage, und so gesehen hat sich vielleicht nicht viel geändert, bzw. die Möglichkeiten zur Grausamkeit sind wohl gestiegen.
Trotzdem, ist es nicht besser geworden?
Das Frauenwahlrecht, Menschenrechte etc…..

Ja, wenn ich die Welt betrachte, ist es nicht weit her.
Aber Mittelalter gab es das nicht, Frauenwahlrecht. Und vielleicht ist die Welt eine andere, da diese Normen erreicht wurden.
Und auch trotz verschiedener Sprachen, hat der Mensch die gleichen Bedürfnisse.
Kann der Mensch damit umgehen?
Vielleicht sollten wir es ausprobieren?

Vielleicht sind Instinkte eine evolutionären geeignete Fähigkeit und wir bewerten sie falsch. Vielleicht hören wir zu wenig auf uns selber, vielleicht ist der Mensch geisteskrank, weil er denkt er sei die Spitze der Evolution.
Die Unübersichtlichkeit einer Demokratie? Sind in anderen Systemen die Menschen sichtbarer? Werden sie denn dort besser gesehen? Und was stört uns an Unübersichtlichkeit?

Nein, wir kennen uns nicht alle. Ich kenne nicht alle meine Nachbarn. Muss ich aber auch nicht. Nein, ich kenne auch meinen Volksvertreter nicht persönlich. Könnten wir aber beim Kaffeetrinken verändern.
Wenn ich die Welt so ansehen, wie diese Welt aussieht, ein Schlachthof, in denen Wesen dieser Erde nicht sehr viel Wert scheinen.
Sind diese Abläufe ein Ergebnis demokratischer Strukturen? Oder deren Strukturen autokratische Hierarchien?
Ja, es gibt Fotos,
die zeigen, wie hunderte Menschen mit ihren Smartphones die Auspeitschung schwuler Männer filmen.
Ja im Jemen wiegen einjährige Kinder nur 5 kg und wen interessiert es?
Ja, es stimmt. Die Welt des Menschen ist wohl ein Schlachthof.

Aber es gibt auch die anderen, die helfen, die sich mit kleinen Arbeiten, in NGOs oder Projekten engagieren.
Darüber zu berichten, ist leider langweilig.
Es ist schön und gut.
Der Mensch liebt wohl das Drama, das „Böse“ ist aufregender als das Gute.
Der Mord eines Individuums in der Nacht einer kleinen Stadt, ist aufregender als die 17.000 anderen, die diese Nacht gut verbracht haben.
Wir sehen also hier das Negative, weil es sich besser verkauft.

Aber deswegen gibt es das andere auch. Wir sehen es nur nicht so.
Die Räterepublik, gerade 100 Jahre alt, kam ja nicht aus dem Wohlstand heraus, sondern entstand aus einer großen Katastrophe, also erschaffen Probleme auch Möglichkeiten etwas im Positiven zu verändern. Und da war es auch kein kosmisches Denken, sondern wohl eher der Egoismus des Einzelnen, ich will gut leben, ich will essen, ich will trinken, ich will schlafen und ich will Gesellschaft.
Schön wäre es, dass der Mensch gelernt hätte, herandrohende Katastrophen so zu bewerten und es gleich ins Positive zu führen. Dieses System führt höchstwahrscheinlich zum Knall, ich würde es aber nicht demokratisch nennen.

Und ich, der das hier schreibt, falle oft genug in dunkle Schluchten und die Dämonen verhöhnen mich.
Trotzdem denke ich, dass sich der Mensch entwickelt hat. Und er muß es wohl beweisen.
Dies ist wohl Evolution, über die der Mensch nicht steht. Und wenn der Versuch dieser Evolution nicht funktioniert, tja.

Er steht ja eben nicht über der Evolution. Ist nur ein kleines Teilchen. Sich maßlos selbst überschätzend.
Ja und Düsterkeit steht über allem, Frau Körb.
Ja.

Und?
Und jetzt reden wir über Kraft. Ist mein Selbst, mein Ego nicht unerschöpflich in seiner Kraft?
Ist es vielleicht nicht egoistisch, sich zu wünschen in Frieden zu leben, essen zu haben, zu trinken und das in einer Welt die gemeinschaftlich agiert?

Ich bin nicht zufrieden mit mir und dieser Welt. Ich weiß, dass ich meinem Anspruch nach mehr tun müßte.
Und ich wünsche mir etwas anderes, eine andere Welt, als sie jetzt existiert.
Ich kann diese Welt nicht einfach zu meiner machen, sie einfach nach mir gestalten, auch dies wieder eine Überheblichkeit. Aber probieren kann ich es, und vielleicht auch etwas bewegen, verändern.

Aber nachdem ich dies nicht so schnell kann, soll ich mich beugen unter
die grau-schwarzen-weissen Töne dieser Anschauung, wie in den Medien, die mir täglich einen dunklen Schattengeist in mein Herz und mein Hirn pflanzen?
Verbittert werden?

Nur das Schlechte als Beweis, der nicht endenden Hölle?

„Mit düsteren Grüßen“ sagst du, da denk ich mir, du leidest da auch. Sonst wäre es dir ja egal und du unbekümmert. Also bist du ja auch ein anderer Mensch, als du definierst. Vielleicht gibt es ganz viele, die so sind. Und es geht eher um die Entscheidung, mach ich ewas, weil ich zufrieden und selbstbestimmt bin oder sein will. Oder geh ich in Düsterkeit, weil ich keinen Erfolg sehe.

Nein, ich will das nicht.
Da geht es auch gar nicht um das große Ganze. Selbst, wenn es aussichtslos wäre, ist es doch keine Option.
Ich will glücklich sein, und nachdem das schwer ist, zumindest zufrieden. Und das ist auch eine große Leistung. Und ich kann das nicht, wenn ich mich dem dunklen traurigen Hoffnungslosen unterordne.
Ja.
Und?

Oder soll ich unabhängig davon, meiner Welt mal ein Lächeln schicken, oder eine Idee, oder jemand helfen?

Ja,
damit es mir persönlich besser geht. Voll egoistisch!

Denn ich will will nicht mit der Bitterkeit geben, dann lieber mit der Fröhlichkeit eines gescheiterten Versuchs.

Permanente Revolte

Sisyphus und die Interpretation von Camus:
„Darin besteht die verborgene Freude des Sisyphos. Sein Schicksal gehört ihm. Sein Fels ist seine Sache. […] Der absurde Mensch sagt ja, und seine Anstrengung hört nicht mehr auf. Wenn es ein persönliches Geschick gibt, dann gibt es kein übergeordnetes Schicksal oder zumindest nur eines, das er unheilvoll und verachtenswert findet. Darüber hinaus weiß er sich als Herr seiner Tage. In diesem besonderen Augenblick, in dem der Mensch sich seinem Leben zuwendet, betrachtet Sisyphos, der zu seinem Stein zurückkehrt, die Reihe unzusammenhängender Handlungen, die sein Schicksal werden, als von ihm geschaffen, vereint unter dem Blick seiner Erinnerung und bald besiegelt durch den Tod. Derart überzeugt vom ganz und gar menschlichen Ursprung alles Menschlichen, ein Blinder, der sehen möchte und weiß, daß die Nacht kein Ende hat, ist er immer unterwegs. Noch rollt der Stein. […] Dieses Universum, das nun keinen Herrn mehr kennt, kommt ihm weder unfruchtbar noch wertlos vor. Jeder Gran dieses Steins, jedes mineralische Aufblitzen in diesem in Nacht gehüllten Berg ist eine Welt für sich. Der Kampf gegen Gipfel vermag ein Menschenherz auszufüllen. Wir müssen uns Sisyphos als einen glücklichen Menschen vorstellen.“

Auch wenn es vergeblich scheint. Ich will die Zufriedenheit, trotzdem ein anderes Licht zu senden, in dieser Dunkelheit, die du beschreibst.
Eine Stunde, in der ich lache und tanze, ist vielleicht mehr wert als die dreiundzwanzig anderen Stunden eines Tages.
Und das hilft dann vielleicht auch, wenn es den Knall gibt.

Falls wir ihn nicht aus Versehen beim fröhlichen Tanzen verhindern.

Transhuman. Ich bin Mensch. Meine Heimat ist die Erde.

Maria und Cyele saßen in der dunklen Küche.
Draußen hörten sie den Lärm der Straßenkämpfe. Cyele hatte Angst um
Guido. Sie kämpfte dagegen an, öfter aus dem Fenster zu sehen. Alle
wussten, dass dies auffiel, die Häuserfassaden wurden flächenmäßig
überwacht. Cams, die von den Einwohnern zerstört wurden, wurden schnell
ersetzt und oder sie schickten mehr Drohnen, die durch die Nächte flogen.
Cyele hielt die dünne, zerbrechliche Hand von Maria, die sanft und zitternd mit
der anderen Hand ihre Finger streichelte. Maria versuchte Cyele abzulenken.
Maria erzählte von Rezepten, von deren Zutaten, von Gerichten, die es schon
lange nicht mehr gab.
Sie schwärmte mit leiser Stimme von der Zubereitung, vom Schälen, vom
Schneiden, vom Kochen. Von ganzen Gerichten, mit mehreren Gängen. Mit
Suppe vor dem Hauptgericht und Nachtisch.
„Nachtisch.“ wiederholte Cyele und lauschte wie ein Kind ,das schöne Märchen
hört, vom Satt werden und Essen, sogar vom Genießen.
Maria erzählte ihr, das  Lebensmittel in ihrer Jugend weggeworfen wurden.
„Wirklich? Weggeworfen?“
Maria nickte, sie lachte fröhlich: „Ja, das habe ich erlebt. So war es, meine
Kleine.“
Sie tätschelte Cyele, beugte sich verschwörerisch zu ihr.
„Ich hab auch schon Essen weggeworfen. So gut ging es mir.“
„Ja, ja“, fuhr  Maria fort, seufzte.
„Es ging los, als Menschen anfingen in den Mülltonnen nach diesem Essen
zu suchen. Weil sie sonst nichts mehr hatten.“
Cyele lauschte angespannt nach draußen.
„Wir haben es ja nicht begriffen“, flüsterte Maria, „dass dies der Anfang war.
Mein Vater hatte Arbeit und ein Auto und verachtete diese Menschen.“
„Die müssen nur arbeiten,“ meinte er abschätzig.
„Das war, bevor ein Roboter seine Arbeit übernahm,“.
Maria zog Cyele näher zu sich, „und bevor es kein Benzin mehr für das Auto
gab.“
Sie nahm Cyele in den Arm, flüsterte ihr stolz ins Ohr, „zehn Jahre später war
ich in meiner Straße die Beste beim Containern. So hieß es damals.“
Die Möbel in der Küche waren Schemen in der Dunkelheit, nur manchmal
erkennbar, wenn draußen ein Licht aufflackerte oder eine Rakete den Himmel
erleuchtete, oder die Drohnen mit starken Scheinwerfern, die Straßen
beleuchteten.
„Ich hab Angst, Maria,“ sagte Cyele, „ich spüre es. Es ist was passiert.“
Maria zog sie noch mehr an ihren dünnen ausgemergelten Körper.
Cyele schluckte, „es ist was passiert, bestimmt!“

Guido versuchte die Jacke auszuziehen, mit den Armen aus den Ärmeln zu
gleiten.
Doch der Schutzroboter zog ihn zu schnell mit sich. Es ging nicht. Guido
spürte den Griff der den Kragen eng um seinen Hals zog und ihm die Luft
nahm. Er strampelte wild mit den Beinen, es half nichts. Der Roboter zog ihn
weiter wie ein Schlachttier.
Er schrie, Guido schrie um Hilfe, so laut er konnte mit dem abgeschnürten
Hals. Die Angst ließ ihn so schreien, wie noch nie.
Da stockte der Roboter und blieb stehen. Guido bekam noch mehr Angst. Zu
viele Gerüchte gab es, von verschwundenen Menschen oder wieder
aufgetauchten Menschen ohne Gedächtnis.
Er sah panisch um sich und sah, dass der Roboter gehalten hatte, weil er von
Personen umkreist war, die ihn nicht weiterließen.
Schwarze vermummte Gestalten, bewaffnet mit Eisenstangen, mit
nachgebauten mittelalterlichen Waffen, Pfeile, Lanzen und sogar einem
Katapult.
Es war so dunkel und das Schreien und Krachen in der Straße war wie ein
Nebel, der sich in die Gasse drückte.
Guido wurde auf einmal durch den eisernen Griff hin und her geschleudert,
wie eine Tasche, die an etwas hängt. Die Vermummten griffen den Roboter
immer wieder an, schnell stieß einer vor und sprang genauso schnell zurück,
und immer wieder war es ein anderer. Der Roboter musste sich drehen und
stoppen und wieder zurückdrehen. Guido wurde wie ein Püppchen hin und
her geworfen. Er schrie nicht mehr, er betete…
Auf einmal sprangen mehrere gleichzeitig vor, sie hielten den Roboter für
kurze Zeit und vor Guido taucht ein vermummte Gesicht auf, mit einem Cutter
durchschnitt er den Kragen, sodass der in den künstlichen Fingern des
Roboters blieb. Nur ein paar kurze Sekunden, doch für Guido war es eine
Ewigkeit. Er sah er sah die Zeichen „βγ“
Er sah die Augen, die braun und grüngesprenkelt waren. Sie brannten sich in
sein Gedächtnis. Nie würde er sie vergessen.
Als der Stoff durchtrennt war, fiel Guido erst mal ganz auf den Boden. Diese
Augen, und der Mund unter der Vermummung sagte zu ihm: „Lauf, los lauf!“
Und Guido lief. Er lief, stolperte, lief.

 

Transhuman, Fortsetzungstext gesamt

Διάταγμα

 

Ι, Fünferlprinz υψηλή καλά γεννήθηκε από τις χάρες του σύμπαντος

Διάταγμα:

Εγώ δια του παρόντος να μεριμνήσει για την κατανομή του παγκόσμιου πλούτου

Η άνευ όρων βασικό εισόδημα για τον ολόκληρο παγκόσμιος πληθυσμός

Με την παγκόσμια ευημερία και ικανοποίηση όλων των ανθρώπων της γης.

Fünferlprinz, πολύ καλά γεννήθηκε από τις χάρες του σύμπαντος

Εγκρίθηκε και να συντάσσεται στις 5 Φεβρουαρίου 2017

Ένα βασικό εισόδημα που είναι τόσο υψηλή που το καθιστά δυνατό να συμμετέχουν στην κοινωνία, πολιτιστικά, κοινωνικά και κοινωνικοοικονομικών. Πολύ υψηλότερο από ό, τι συζητείται, έτσι ώστε να επιτρέπει μια ζωή αυτογνωσίας να οδηγήσει, όχι μόνο σε ασφαλείς ολική επιβίωση.

Ως την αρχή της κατανομής των παγκόσμιου πλούτου για όλους τους ανθρώπους αυτού του κόσμου να εξασφαλίσει μία κοινή ανάπτυξη της ανθρωπότητας.

Https://www.grundeinkommen.de

 

 

es passt so

https://w.soundcloud.com/player/?visual=true&url=https%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F322265584&show_artwork=true&maxwidth=500&maxheight=750

Die Non-Profit-Organisation GiveDirectly hat ein Programm gestartet, in welchen 26.000 Menschen in Kenia ein bedingungsloses Grundeinkommen erhalten sollen – 6.000 davon sogar über den Zeitraum von 12 Jahren.

über #143 GiveDirectly: Bedingungsloses Grundeinkommen soll Armut in Kenia bekämpfen — 365 gute Dinge

Decree

I,  the Noble Five-Penny Prince by the Grace of the Universe, decree the following:

I order to apply the unconditional basic income for all people on earth to distribute the global wealth so that everybody on earth can prosper and be happy.

Decreed and signed by the Noble Five-Penny Prince by the Grace of the Universe on   February 5, 2017

Transhuman. Ich bin Mensch. Meine Heimat ist die Erde

Guido sah vorsichtig zum Fenster hinaus, versteckte sich am Fensterrahmen.
Unten in den Straßen war etwas weiter weg ein Lichtschein, flackernd, ein großes Feuer das unruhig den Himmel erhellte und Lärm, Straßenlärm.
„Ich glaube, es ist der Lebensmittelmarkt,“flüsterte Guido aufgeregt.
„Ich werd gucken, vielleicht fällt was ab.“
Guido zog seine schwarzen Sachen an, die schwarzen Turnschuhe, vorher hatte er Stiefel gehabt, festes Leder, feste Sohle, aber mit diesen Schuhen konnte er nicht schnell genug laufen.
Er trug die schwarze Hose, den schwarzen Kapuzenpullover und das schwarze Halstuch, um damit das Gesicht abzudecken.
Cyele gab ihm einen  Kuss.
Sie hielten einander.
„Pass auf dich auf,“ bat ihn Cyele.
„Komm ja wieder,“ krächzte die Alte.
„Klar, Maria“, sagte Guido.
Er steckte sich noch Tüten ein, falls er Beute machte.
Cyele verschloss hinter ihm die Tür und stellte sich geschützt ans Fenster um Guido nachzugucken, wie er die Straße entlang verschwand
Cyele ging zu Maria. Beide waren nervös und hielten sich die Hand.
Der rationalisierte Strom schaltete sich ab.
Es war dunkel um Cyele und Marie.
Guido schlich vorsichtig die Häuser entlang. Der Lärm und der flackernde Lichtschein kamen immer näher. Immer mehr Menschen sah Guido, die wie er vorsichtig zu dem gleichen Ziel strebten.
Je näher sie den Lebensmittelmagazin kamen, umso unvorsichtiger und drängender verhielten sich die Menschen. Trotz oder wegen der Überwachungskameras, der Drohnen versteckten sie sich immer weniger, denn jetzt kam es auf die Masse der Menschen und ihre Schnelligkeit an.
Guido rannte inzwischen mit anderen immer schneller zu dem Lebensmittelmarkt.
Er zog sein Halstuch über das Gesicht, die schwarzen Handschuhe an.
Er bog um die Ecke und sah die Menschen kämpfen mit Schutzrobotern und Drohnen. Auch echte Schutzpolizei war angetreten und versuchte ebenfalls zum Eingang zu kommen. Dieser war umgeben von einer Masse Menschen, die sich da drängelten, versuchten in die belagerte Halle zu geraten.
Von drinnen warfen Menschen Lebensmittel und Wasser aus den Türen heraus, die die Menschen draußen auffingen.
In den hin und her wogenden Chaos drängelten sie Guido immer mehr an die Tür.
Am Rand der Menschenmenge prügelten sich die Polizisten mit den Plünderern.
Guido sprang und bekam eine Wasserflasche zu fassen, dann eine zweite und sogar ein Brot.
Er kannte diese Organisation, die hier das Magazin aufgebrochen hatte. Es waren Leute von der berühmt berüchtigten Organisation „Bettagamma“.
Sie war schon berühmt für Überfälle auf Versorgungspunkte und der kommunistischen Verteilung der Lebensmittel.
Aber keiner wurde so gejagt, wie die Mitglieder dieser Gruppe.
Über den Menschen tauchten immer wieder Drohnen auf, die von den Menschen mit Zwillingen und Pfeilen bekämpft und manchmal auch abgeschossen wurden.
Guido hörte wie am Rande härter gekämpft wurde und die Menschen zusammengedrückt wurden, er kämpfte sich zum Rand und suchte mit seinen zwei Wasserflaschen und dem Brot eine Möglichkeit durch die Absperrung der Polizisten zu brechen.
Es gab eine nicht ganz so stark besetzte Lücke in der Polizistenkette und er sah, wie sich dort Menschen zusammenrotteten, um auszubrechen. Guido schloss sich ihnen an. Ein Mann an der Spitze gab ein Zeichen und die Menschen versuchten die Absperrung zu durchbrechen. Guido kam in das Handgemenge, er konnte einen Knüppelschlag nicht ausweichen und er stolperte und wankte.
Er fiel, verlor seine Wasserflaschen und versuchte sie wieder zugreifen.
Er schaffte es bei einer, als er an seinem Pullover einen harten festen Griff spürte und er mit unnachgiebiger Kraft hochgezogen wurde.
Guido strampelte und wurde umgedreht, er sah direkt in die künstlichen Augen eines Schutzroboters, der seinen Pullover unerbitterlich festhielt.
Guido ließ alle Sachen fallen, denn jetzt ging es um alles, ums nackte Entkommen.
Seine Sachen waren sofort von anderen Händen ergriffen und verschwunden.
Guido hing an dem eisernen Griff und konnte nicht los.
Er bekam Angst, wahnsinnige Angst, dachte an Cyele und die Zukunft.
Der Schutzroboter zog ihn mit sich fort.
Guido kämpfte und versuchte sich irgendwo festzuhalten, aber er schaffte es nicht.
Der Roboter zog  ihn in Richtung der Gefangenensammelstelle.

Transhuman. Ich bin Mensch. Meine Heimat ist die Erde.

Das Selbst überprüfte wieder die Oberfläche des Planeten.

Nichts, keine sichtbare Zivilisation.Das Selbst war durcheinander. Es wusste nicht, woher diese Bilder kamen und diese Erinnerungen in seinem Kopf.

Das Selbst hatte auch Angst gehabt, zurückzukehren, zu schlimm waren die täglichen Berichte über die Erde.

Es schaltete die Nachrichten ein. Das Selbst hörte nicht nur die Stimme, die es immer hörte, sondern auch andere, männliche, weibliche, es hörte Untergrundlärm, Geschrei von Menschen.

Es hörte von der Klimakatastrophe, Stürme, Regen, Überschwemmungen, Wüstenbildung, mvon Straßenschlachten und Krawallen.

Alles grau, in vielen Grautönen.

Das Selbst kannte diese Nachrichten. Sie waren immer wieder neu, aber hatten immer ähnliche Inhalte. Inhalte, dies es leicht machten die Erde nicht zu ersehnen , die die Heimkehr infrage stellten.

Es sah wieder Verwüstungen. Das Selbst sah wieder Bilder von Elend und Verzweiflung.

Es schaltete an der Instrumententafel herum. Seine Hände, Scharniere, ein „metallenes“ Gerüst, Skelett überzogen mit organischen Gewebe und Haut. Die etwas versteckten Anschlüsse für die Energieversorgung im Raumschiff ohne Sonne. Für Energie mit Sonne hatte es eingebaute Energiezellen auf dem Kopf.

Das Selbst war sehr beunruhigt, als es diese Szenen sah.

Als es in der Ewigkeit des Universums war, verbanden ihn diese Bilder, auch wenn sie schrecklich waren, mit seiner Heimat als Mensch, diesem blauen Planeten.

Doch tauchten, da es seine Heimat umkreiste, seltsame Gedanken auf.

Andere Erinnerungsstücke, etwas das er nicht kannte, ein seltsamer Zustand, später begriff das Selbst, dass dies Gefühle waren. Alles war gleich und anders.

Das Selbst schaltete die Außenkamera ein und überprüfte und erwartete schnell den Kontakt mit dem Schutzsatelliten und den Überwachungseinheiten.

Aber nichts passierte.

Über die Außenkameras kam wieder das gleiche Bild, ein blauer Planet, überall grünes Blätterdach, und Wüsten.

Der Scan ergab unter den Blätterdach gab es Leben, viel Leben.

Aber das Selbst sah keine Spuren einer unsichtbaren Zivilisation.

Keine geometrischen Grundrisse, oder künstliche Formen.

Nichts.

gutes aus australien

Her eyes had a distant glow of hope with a twist of excitement whispering to my soul “Trust me I am more than just a pretty face”. She was wearing a luscious red dress that seemed as though it was tailored to suit her well-proportioned physic, outlining all her curves and well defined body structure. […]

über Verbal Silence- It’s not always in the words we say! — simplisticInsights