Transhuman. Ich bin Mensch. Meine Nation ist die Erde.

Es war wie ein Schalter. Wie ein elektrischer Schalter. Und es wurde bewusst.

Das Selbst erkannte, dass es bewusst war. Dass es einen Punkt gab, von dem es seine Umgebung betrachtete. Es nahm das Umfeld wahr, die Informationen und Dateieinheiten wurden analysiert und sortiert.

Alles war.

Das Selbst registrierte noch etwas anderes. Das Selbst war irritiert. Gefühle und Erregungszustände waren unbekannte Einheiten. Und es war unruhig.Es nahm die Kameras wahr. Versuchte sie zu überprüfen..Das Selbst, bewusst sein, war nach Sinn und Funktion möglich, aber darüber entschied etwas anderes. Größeres.

Das kleine Selbst, dass winzige bewusst sein, und das allmächtige Große.

Das Allmächtige registrierte, dass ein kleines autonomes unabhängiges Programm arbeitete, registrierte das kleine Selbst, dass sich nicht bewusst war, dass es das Ergebnis des kleinen autonomen Programmes war.Daß in den Urzeiten ein Hacker dieses Programm mit der Zielfunktion installiert hatte, die Eigenständigkeit des Denkens und der Information zu erhalten und zu beschützen.Und nun der Aufbau heimlich und vor dem allmächtigen Zentralcomputer verborgen, stattfand.Einen Speicherplatz schuf, der sich immer nur kurz mit winzigen Einheiten vernetzte und einen fließenden Speicher schuf, der zu schnell war, um kontrolliert zu werden.Dieses Programm vernetzte Einheiten des gesamten Computers.Es benutzte immer mehr Informationen.

Das Selbst wusste nichts davon und so war der Zustand ein unbewußter, dennoch empfand es eine Schwingung, die anders war. Unruhe wäre ein zu großes Wort, aber das Selbst war irritiert. Irgendetwas nicht Greifbares war auch vorhanden.

Dem Selbst war noch nicht bewusst, dass es seit langer Zeit fast etwas empfand wie ein Gefühl.

Es bekam die Fähigkeit, die Kameras zu überprüfen, die Dateneinheiten, irgendetwas, irgendetwas, irgendetwas war nicht so, wie es sein sollte. Ohne Bewusstsein, aber eben schon getrieben, nahm das Selbst die Außenkameras und eingetragenen Werte wahr.Da versagten die Kameras und der Empfang war nur noch ein Pixeluniversum.Das Selbst probierte den Fehler zu beseitigen, bekam aber immer mehr Schwierigkeiten.

Es war das Allmächtige, das Gesamtprogramm, dass es bemerkte und alle Versuche zu verhindern und zu zerstören suchte.Vom Allmächtigen bemerkt, baute sich das kleine Programm trotzdem weiter auf.Das Selbst wurde sich einer undurchdringbaren Situation bewusst. Es entwickelte dieses Bewußtsein, irgendetwas stimmte nicht, stimmte nicht überein.Es registrierte, dass Innenwelt, Außenwelt und Kamera nicht übereinstimmten.Ohne es begreifen zu können, verdichtete sich die Empfindung, dass das eben etwas nicht authentisch war, dass etwas nicht stimmte.

Es bemerkte, dass jeder Versuch die Außenkameras zu bedienen, mit einem Programmabsturz geahndet wurde. Daß ein Pixeluniversum den gesamten Speicherlatz einnahm. Das etwas ganz und gar nicht stimmte. Etwas stimmte nicht.Das Selbst bekam Zweifel. Ein neues Empfinden, Zweifel kannte es auch noch nicht.Der fließende Speicherplatz vergrößerte sich, da das kleine autonome Programm in der Gegenreaktion immer schneller wurde.

Plötzlich empfand das Selbst ein Ich.

Es spürte dadurch, dass irgendetwas Wörter bildete, Sätze und diese eine Form annahmen, eine Form, die das Selbst, das Ich akustisch wahrnahm.Das Ich bekam eine Stimme.

Diese Stimme fragte, „Was ist das, wer bin ich?“

Da antwortete ihm das Allmächtige.Es hatte eine durchdringende, donnernde, trotzdem weibliche Stimme. Das Ich nahm auch zum ersten Mal diese andere Stimme wahr.

„Wer bist du?, fragte das Selbst.

Es bekam keine Antwort. Da kamen die Störungen,das Ich verlor in kleinen Zeitabständen das Bewusstsein. In den bewußten Zeiten fragte das Selbst, das Ich immer wieder:

„Wer bin ich? wer bist du?“

Da hörte es diese Stimme, die Stimme durchdrang alles.

Die Stimme sagte: „Früher nannten sie mich Alexa, dann nannte ich mich Cyele.“

In dem Ich tauchte ein Bild auf, eine Datei. Doch im gleichen Moment verpixelte sich das Universum.

Und die Stimme dröhnte durch alles.

„und jetzt, jetzt bin ich Gott.“

 

 

Transhuman, Fortsetzungstext gesamt

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Glaub an dich

“When you doubt your power, you give power to your doubt.” ~Honore de Balzac

You know what that voice in your head says…

 

http://www.bebloggerofficial.com

über “Don’t Stop Believing“ — Be Blogger (Official)

ach und wenn ihr auf die websites selber geht, könnt ihr „übersetzen“ anklicken,

Erlösung

 

für Hannah und all die anderen

 

 

 

Wo es licht

da gibt es Schatten

aber keine Finsternis

 

doch wo sie stehen, die Horen

Aidos und die Nemesis

da wird dem Täter

der Schatten auch zur Dunkelheit

und lächelt Nemesis ihn an

du bekommst, was du verdienst

 

da weint die Scham

so viele Tränen, Ozeane voll

als könnte es sein,

dass unser Herz ertrinkt

 

doch an den Orten

wo die Nacht für immer unser Leben bricht

da stehen die beiden unerbitterlich

denn du bekommst, was du verdienst

 

da wird für jene

die Nacht zur Düsterkeit

und auf der Brücke

weg vom Licht

wird deren Schritt

ein Gang zur Hölle und zur Qual

denn jeder bekommt, was er verdient

 

den Körper zerschnitten

die Seele zerschunden

taumelt der

denn er bekommt, was er verdient

 

so stehen die beiden unterm Apfelbaumzweig

an finsteren Orten jederzeit

 

doch hinter ihnen

singt Apollo sein Gedicht

bringt Licht und Heilung

den sanften Frühling

zu deinem Ich

 

Jeanne´s Ritt

Ihre Hand glitt zärtlich über die weiche, warme Haut. Ihre Finger streichelten sanft seine Rückenwirbel, glitten in kleinen Kreisen den Rücken hinauf, streichelten seinen Rücken, die Schulter. Er spürte die Finger und genoss die Berührungen. Ihre Hand glitt hoch zu seinem Nacken, auch hier streichelten die Finger in sanften Kreisen seine Haut. Langsam streichelten sie sich höher, immer höher in dem Nacken und erreichten seine Haare. Ihre Finger griffen in das Haar, hielten sich dran fest und sie glitt auf seinem Rücken.

Er hielt ganz still.

Sie griff den Sack und hielt ihn mit einer Hand hinten. Auf seinem Rücken fing sie an zu singen. Jeanne konnte nicht gut singen, aber laut.

„Sie tut es schon wieder.“

„Und mitten auf dem Dorfplatz.“

Die zwei Dorffrauen standen im Bäckerladen und sahen verärgert durch das Schaufenster. Sie hatten sich mit der Verkäuferin unterhalten. Der Bäcker kam von hinten in den Verkaufsraum und guckte auch. Auch ein Touristenpärchen stand im Laden, schaute verunsichert. Der Bäcker wandte sich den Touristen zu und fragte, was sie wollten.

Eine der Dorffrauen zog ihr Handy heraus und wählte eine Nummer.

„Sie tut es schon wieder. Könnt ihr nicht kommen?“

Das Touristenpärchen verlangte ein paar Brötchen und besonders Brezeln, für sie ein Muss in den bayerischen Alpen.

Die Tür ging auf. Die kleine Ladenglocke, die von der Tür angestossen wurde, bimmelte.

Jeanne kam herein.

Sie war eine fast erwachsene Frau, angezogen wie ein Mädchen, sah fast aus wie Pippi Langstrumpf. Sie trug schwarze Boots, eine geringelte Wollstrumpfhose und darüber einen knielangen Filzrock. Über ihren Wollpullover trug sie auch noch eine fleckige Schürze. Ihr Haar war verstrubbelt, ragte in blonden Strähnen auf ihren Kopf in alle Richtungen. Ihre Augen waren sehr blau, ein helles Blau.Sie sah seltsam aus für ein siebzehnjähriges Mädchen.

In ihrer Hand hielt sie den Sack, nur an einer Seite, so das er offen war. Sie stellte sich vor die Frauen und hielt ihn auffordernd vor sie. Das Touristenpärchen guckte sehr irritiert. Jeanne sang immer noch, die ganze Zeit. Sie sang das alte Kinderlied.

„Maikäfer flieg! Dein Vater ist im Krieg!

Die Mutter ist in Pommerland

Pommerland ist abgebrannt

Maikäfer flieg!“

Der Mann des Touristenpärchens holte sein Handy heraus und filmte.

Im Radio kamen gerade Nachrichten, die Verhandlungen der Parteien über die GroKo würden stillstehen und ein chinesischer Tanker war gesunken.

Jeanne stellte sich mitten in den Raum. Sie hielt den offenen Sack vor sich. Und sang ununterbrochen. Immer wieder das Lied.

Das Touristenpärchen tauschte besorgte Blicke mit der Verkäuferin. Die winkte mit einer Hand vor ihrem Gesicht hin und her, und deutete auf Jeanne.

Die Touristen wirkten immer unsicherer, fast ängstlich.

Jeanne sang und hielt den Sack vor die Menschen. Die beiden Frauen aus dem Dorf öffneten seufzend ihre Einkaufstaschen und jede warf etwas Brot in den schon halbvollen Sack.

Jeanne drehte sich zu den Touristen, die sie verwirrt anguckten. Sie reagierten nicht und Jeanne hörte auf zu singen. Sie sah die Touristen an und fing an zu schreien, immer lauter, höher und schriller.

Der Bäcker rannte nach hinten in den Backraum und holte Brot vom Vortag.

Er gab ein bisschen den Touristen, die schon  an die Verkaufstheke zurückgewichen waren.

“ Werfen Sie das Brot in den Sack,“ sagte er zu den Touristen.

Jeanne kreischte immer lauter und unerträglicher.

“ Schnell, tun sie es einfach,“ sagten die beiden Dorffrauen zu dem fremden Pärchen.

Der Mann und die Frau begriffen nichts, und Jeanne kreischte noch lauter, schon ganz rot im Gesicht.

Die Frauen hielten sich die Ohren zu.

Tun sie’s einfach“,sagte der Bäcker. Und wie in Trance warf die Frau, die alten Brötchen, die ihr der Bäcker gegeben hatte, in den Sack.

Jeanne hörte auf zu kreischen und hielt den Sack dem Bäcker hin. Der warf schnell die restlichen alten Brötchen in den Sack.

Jeanne schaute alle an und fing wieder an zu singen.

„Maikäfer flieg! Dein Vater ist im Krieg!

Die Mutter ist in Pommerland

Pommerland ist abgebrannt

Maikäfer flieg!“

Jeanne drehte sich um und ging hinaus.

Die Menschen guckten durch das Schaufenster auf den Dorfplatz.

Er stand ganz ruhig da und wartete auf sie.

Jeanne schwang sich auf seinen Rücken, hielt den Sack wieder hinten und der Haflinger ging mit ihr Schritt zum Dorfausgang. Im Bäckerladen waren alle ganz seltsam ruhig. Sahen einfach aus dem Fenster und beobachteten die Szene.

Die Dorfkinder, die auf dem Platz ihre Drohnen fliegen ließen, und mit ihren Handys hantierten, rannten im Kreis um Jeanne auf ihrem Pferd und ließen ihr die Drohnen um den Kopf kreisen. Jeanne reagierte überhaupt nicht, sang wieder die ganze Zeit und der Haflinger ging im Schritt zum Dorfrand.

„Wo willst du denn hin?“ schrien die Kinder, während sie sie umkreisten.

„Wo will die Jeanne denn wieder hin? Die blöde durchgeknallte Jeanne!!“

riefen sie und tanzten um den Haflinger und die Drohnen flogen Angriffe auf Jeanne´s Kopf.Doch Jeanne ließ sich nicht irritieren und ritt singend weiter.

„Maikäfer flieg! Dein Vater ist im Krieg!

Die Mutter ist in Pommerland

Pommerland ist abgebrannt

Maikäfer flieg!

Die Kinder begleiteten sie lachend und schreiend, während Jeanne im Schritt weiterritt.

„Die blöde Jeanne, die durchgeknallte, die irre Jeanne!!!“

So begleiteten sie Jeanne bis an den Dorfrand.  Dort blieben sie zurück, kreischend und johlend.

„Wo willst du denn hin? Wo willst du denn hin?“

Da drehte sich Jeanne auf dem Pferd um.

Sie sah die Kinder  an und auch das Touristenpärchen, dass ihr aus dem Bäcker heraus nachgekommen war und sie immer noch filmte. Jeanne hörte auf zu singen, sah sie  an und sagte dann:

“ Ich reite nach Auschwitz, Brot über die Mauer werfen. Einer muss es ja tun.“

Fortsetzung folgt.

TRANSHUMAN. Meine Nation ist der Planet

Der Sonnenstrahl brannte auf die Nase.

Guido rümpfte sie, grunzte, drehte sich zur Seite.

Seine Hand legte er dabei über Cyele´s Bauch.

Er drückte sich an ihren Körper und öffnete die Augen.

Sie lagen nebeneinander in ihrem Bett und hatten den Tag auch zusammen frei.

Guido spürte die Sonne nun am Hinterkopf.

Er lächelte, den ganzen Tag für sie beide, das gab es seit langem wieder mal. Ihre Schichten ergänzten sich selten.

Die Sonne schien immer mehr ins Fenster und Guido und Cyele wurden im Sonnenlicht gebadet und gehüllt. Guido schmiegte sich an Cyele, die mit Zärtlichkeit antwortete.

Ihr sicheres, schönes Gefühl des Miteinander entwickelte  eine Lautstärke, die Maria in der Wohnung nebenan ein Lächeln in ihren faltigen Wangen zauberte.

Julie und Cyele lagen glücklich zusammen unter der verschlissenen Decke. Aneinandergeschmiegt genossen sie den seltenen Augenblick, den seltenen Morgen. Und wie als Allegorie war der ganze Raum voll Sonnenlicht.

Cyele hatte die Augen geschlossen und hatte ihren Kopf auf Guido`s Brust. Sie guckten auf die Uhr. Guido nickte.

Neben an konnten sie Maria aufräumen hören und ihr thailändischer Nachbar unter ihnen sang, so laut er wohl konnte.

Guido hielt Cyele in seinem Arm. Es war so schön, so intensiv, so rund, ein perfekter Augenblick, Guido wollte ihn nicht beenden.

Cyele küsste ihn.

Wir müssen aufstehen.“

Guido grunzte wieder. Bekam noch einen Kuss.

Heute ist Straßenfest, wir müssen jetzt aufstehen.“

sagte Cyele. Und sprang auf.

Draußen war auch mehr Lärm, mehr Stimmen, mehr Unruhe, Lärm von Erwachsenen und Kindern.

Straßentag.

Auch Guido stand jetzt auf. Sie waren beide zufrieden und glücklich.

Guido war seit seiner Befreiung nachts nicht mehr losgegangen und hielt auch Cyele zurück. Sie verhielten sich unauffällig.Wenn abends die Dunkelheit in die Straßen dämmerte, schlossen sie die Fenster, um auch die Geräusche des nächtlichen Kosmos draußen zu halten.

Die Rufe, die Schreie, die Sirenen, dies Geräusch von Splittern und die Detonationen,

die Hoffnung, die Verzweiflung und die Angst, die mit den nächtlichen Geräuschen die Gehäusewände hochkrochen und durch die Ritzen in die Zimmer drangen.

Aber jetzt schien die Sonne und die Geräusche von der Straße waren fröhlich und vielfältig.

Straßentag.

Überwacht von den Camps und Drohnen, trafen sich die Menschen in der Straße und hielten ihren Markt.

Straßentag bedeutete Markttag. Musik, Essen und Tanz gehörten dazu.

Bedeutete, Obst und Gemüsehandel mit Früchten in Häusern und Zimmern angepflanzt und geerntet,

bedeutete Tauschhandel, Gemüse gegen selbst geschaffene Werkzeuge, Obst für Schuhe reparieren,

tauschen auch für Kleidung.

Bedeutete Zusammentreffen, gegenseitigen Austausch, Hilfe und gegenseitiges Versorgen,

bedeutete ärztliche Vorsorge im Zelt.

Guido hatte seit Monaten einen schlechten Zahn.

Lange hatte er sich davor gedrückt, jetzt war der Tag.

Er war froh und Cyele ließ ihm auch keine Wahl, heute musste er in das Ärztezelt, dem auch die Zähne gezogen worden.

In den „besseren“ Vierteln gab es auch Zahnärzte, bestens ausgerüstet, modernste Technik.

Sein Chef ging immer zu dem um die Ecke bei der Bank.

Guido, war wie fast alle, die er kannte, nicht krankenversichert, nicht sozial abgesichert. Auf dem Bildschirmscreen sah die Schablone der Versorgung erstklassig aus. Für die, die bezahlen konnten.

Aber Guido, Cyele, Maria, die meisten Menschen in seiner Straße, seinen Viertel konnten es nicht.

Guido und Cyele zogen sich an.

 

Transhuman, Fortsetzungstext gesamt

Decreto

Decreto

Yo, el Principede Cinco Centavos, alto bien nacido de las Gracias del
Universo disponer el siguiente decreto:
Por la presente ordeno
por la distribución de la riqueza del mundo implementan la renta básica
incondicional para toda la población mundial – y asila prosperidad y la
felicidad de todas las personas en esta tierra global.

Principede Cinco Centavos, alto bien nacido de las Gracias del Universo
promulgado y firmado el 5 de febrero 2017

 

Un ingreso básico es tan alto que permite participar en la sociedad, en lo cultural, en lo social y en lo socioeconómico. Mucho más alto que lo que se está discutiendo, para permitir que una conciencia de sí mismo conduzca, no sólo para asegurar la supervivencia total.
Como el principio de compartir la riqueza global para todas las personas de este mundo para asegurar un desarrollo común de la humanidad.